Ein wassergekühltes Ofenkabel hat zwei Aufgaben gleichzeitig: hohe elektrische Ströme übertragen und die im Betrieb entstehende Wärme abführen. Deshalb ist sein innerer Aufbau komplexer als der eines gewöhnlichen flexiblen Stromkabels.
Der leitende Teil besteht in der Regel aus flexiblen Kupferlitzen. Bei Ofenanwendungen ist Flexibilität wichtig, weil sich das Kabel mit einem Kippofen, einem Tragarm oder anderen Anlagenteilen bewegen kann. Die Kühlstruktur stellt einen definierten Wasserweg bereit, damit die Wärme im Dauerbetrieb abgeführt wird.
Der Außenschlauch sorgt für elektrische Isolation und mechanischen Schutz. In anspruchsvollen Ofenumgebungen sollte die Schlauchauswahl Temperatur, Abrieb, Biegung und den Kontakt mit heißem Material berücksichtigen.
Bei unseren Ofenkabeln besteht der Aufbau aus einem verzinnten flexiblen Kupferlitzenleiter, einem inneren Wasserkanal, einer äußeren Kühlwasserschicht, einer Stahl-Stützspirale bzw. einem Stützgerüst und einem rußfreien Gummischlauch. Die Verzinnung dient als Schutzschicht auf dem Kupferleiter.

Der Anschluss ist ein weiteres kritisches Element der Baugruppe. Ein Kabel kann hervorragende Kupferleiter haben und trotzdem schlecht funktionieren, wenn der Anschluss unpassende Maße, eine unzureichende Abdichtung oder einen schlechten Kontakt zur Ofenanlage aufweist.
Einkäufer sollten das Kabel daher als komplette Baugruppe bewerten, statt nur den Kupferquerschnitt zu vergleichen.
Senden Sie mit der Anfrage Fotos des kompletten Kabels und beider Anschlüsse, die Gesamtlänge, den Leiterquerschnitt, die Wasseranschlüsse und die Ofenanwendung. Mit diesen Angaben kann der Hersteller den passenden Aufbau und die Anschlusskonstruktion festlegen.
Eine richtig konstruierte Kabelbaugruppe sichert eine zuverlässige Stromübertragung und unterstützt zugleich die geforderte mechanische Bewegung und das Kühlsystem.
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